von Ribbek 's Birnbaum

8.11.15 Hallo, Ribbeks Birnbaum lässt sich mit kleinen Textänderungen auf verschiedene (auch Fantasie-)Melodien singen (mit Elementen aus) zB „, bella chiau, in einen Harung“, „..armes DorfschulMeisterlein“ und „- welsches Teufliauch mit Verschiebungen und Wiederholungen zum Mitsingen. Dafür sind noch besser Refrains geeignet wie hier vorgeschlagen. (Die Textänderungen sind nicht fertig. Bei mir funktionieren sie je nach Verfassung spontan manchmal mit Melodieänderungen.

 

(Melodie wie:una Matina, ... o bella chiau oder „in einem Dorf im Schwabenland (ohne r.)

 

1. Beim Herr n von Ribbeck, a-uf Gut Ribbeck (frei nach Theodor Fontane)

      (refrain-1:) o||: Leute schaut, Leute schaut, Leute hört, hört hört :|| =

    Im Havelland ein Birnbaum stand, in seinem Garten ein Birnbaum stand.

 

2. Und kam die goldene Herbsteszeit (refrain:) o.. Die Birnen leuchteten weit und

                                   breit, in der goldnen H. ..

3. Und wenn es Mittag vom Turme scholl,  o||: Leute hört, L. ... :|| ...! (=refrain-2:)

     ja wenn es Mittag vom Turme scholl, stopfte Ribbek, sich  dieTaschen voll,

 

4. Und kam ein Junge den Weg daher,  o||: Leute hört, L. ... :|| ...!

         So rief er: »Junge, wiste 'ne Beer?  So rief er: »Junge, kriegst 'ne Beer«


5. Und ging ein Mädel, den Weg dahin. (r) so rief er: »Lütt Dirn, Kumm man röwer,

                                                                                               ick hebb 'ne Birn.«

6. So ging es viele ja viele Jahre, (refrain:) o ...bis lobesam Der von Ribbeck auf Ribbeck zum

sterben kam.

7. Ja Er fühlte sein Ende nahte (refrain:) o ... Es war Herbsteszeit, Wieder lachten Birnen

weit und breit;
 

8. Von Ribbeck sagte: »Ich scheide nun ab. (refrain:) o ... Legt mir eine Birne mit ins Grab.«

 

9. drei Tage drauf, Trugen von Ribbeck (refrain:) o …sie trugen Ribbek aus dem Haus ...hinnaus
 

10. Ja und die Bauern und die Büdner (refrain:) mit Feiergesicht. Sangen »Jesus meine Zuversicht«,
 

11. die Kinder klagten, das Herze schwer: (refrain:) »He is dod nu. Wer giwt uns nu 'ne Beer?«

12.So klagten Kinder. Das war nicht recht (r
Ach, sie kannten den alten Ribbeck schlecht;
13. Der neue knausert und spart, r.
Hält Park und Birnbaum strenge verwahrt.
14. Aber der alte, vorahnend schon
und voll Mißtraun dem eigenen Sohn,
der wußt genau, was damals er tat,
Als um eine Birn' ins Grab er bat,
13. Im dritten Jahr aus dem stillen r. Aus dem stillen Haus ein Birnbaumsprößling sproßt

heraus.

14. Die Jahre gingen wohl auf und ab, r.
Längst wölbt sich ein Birnbaum übem Grab,
Und in der goldenen Herbsteszeit
Leuchtet's wieder weit und breit.

5.Und kommt ein Jung' den Kirchhof her, r.
flüstert's im Baume: »Wiste 'ne Beer?«
16. Und geht ein Mädel, so flüstert's:»Lütt Dirn,
Kumm man röwer, ick gew' di 'ne Birn.«

17. So spendet Segen wieder die Hand Des Herrn

 

 

 

 

 

 

 

 

von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland.


 

(Melodie wie: In einen Harung )

1. Beim Herrn von Ribbeck im Havelland, [2, 3, 4, sst tata tirallala](= refrain)

Ein Birnbaum im Garten stand, 2, 3, ... ||: Und kam die goldene Herbsteszeit die Birnen

leuchteten. weit und breit :||

2. Da stopfte Ribbek wenn es Mittag [2, 3, 4, sst tata tirallala] wenns Mittag vom Turme scholl,

sich seine Taschen voll.

3. Und kam ein Junge den Weg daher, 2, 3, ... So rief er: »Junge, wiste 'ne Beer?« 2,3...

Und ging ein Mädel den Weg dahin, so rief er:»Lütt Dirn, kumm man röwer, ick hebb'ne

Birn, kumm man röwer, krist ne Birn«

4. So ging es viele viele Jahre, 234...der Herbst verfärbte seine Haare 234... bis Ribbek lobesam

zu sterben kam. Bis R. ...

5. Er fühlte sein Ende. 234... Der Tod lähmte seine Hände. 234... Es war Herbsteszeit,

Wieder lachten Birnen weit und breit; Es war ...

6. Da sagte von Ribbeck: »Ich scheide nun ab. 234... Legt mir eine Birne mit ins Grab.«

Und drei Tage drauf, aus dem Doppeldachhaus, trugen von Ribbeck,

trugen von Ribbeck trugen von Ribbeck sie hinaus,


7. Alle Bauern und Büdner 234... auch manche schlauen und Redner 234... mit Feiergesicht.

Sangen »Jesus meine Zuversicht«,
Und die Kinder klagten, das Herze schwer:

»He is dod nu. Wer giwt uns nu 'ne Beer?«So klagten die Kinder. Das war nicht recht -
Ach, sie kannten den alten Ribbeck schlecht;
Der neue freilich, der knausert und spart,
Hält Park und Birnbaum strenge verwahrt.
Aber der alte, vorahnend schon
Und voll Mißtraun gegen den eigenen Sohn,
Der wußte genau, was damals er tat,
Als um eine Birn' ins Grab er bat,
Und im dritten Jahr aus dem stillen Haus
Ein Birnbaumsprößling sproßt heraus.

Und die Jahre gingen wohl auf und ab,
Längst wölbt sich ein Birnbaum über dem Grab,
Und in der goldenen Herbsteszeit
Leuchtet's wieder weit und breit.
Und kommt ein Jung' übern Kirchhof her,
So flüstert's im Baume: »Wiste 'ne Beer?«
Und kommt ein Mädel, so flüstert's: »Lütt Dirn,
Kumm man röwer, ick gew' di 'ne Birn.«

So spendet Segen noch immer die Hand
Des von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland.

friedemann Lange: Lek- u. Singtüre - Herbst gewinnt 3. Nov. 15 Seite 11

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